Der Grundstein des modernen Wissens über die Wirkung von Lactobazillen und Probiotika wurde schon Anfang des 20. Jahrhunderts von dem Biologen Elias Metschnikoff gelegt.
Der Grundstein des modernen Wissens über die Wirkung von Lactobazillen und Probiotika wurde schon Anfang des 20. Jahrhunderts von dem Biologen Elias Metschnikoff gelegt.
Metschnikoff befasste sich eingehend mit der Frage, warum die gemessene Lebenserwartung der bulgarischen Landbevölkerung statistisch höher lag, als die anderer Länder. Seine Antwort fand er im täglichen Verzehr gegorener Milchprodukte und sonstiger milchsaurer Erzeugnissse.
Diesen Produkten liegt der Lactobacillus Bulgaricus zu Grunde.
Lacto Lux forte® besitzt über 40 Milliarden aktive Bakterienstämme pro Kapsel, mit genetisch unveränderten Stämmen des Lactobacillus delbrueckii subsp. bulgaricus.
Die aufeinander abgestimmten Bakterienkulturen verhelfen sich gegenseitig bei der Vermehrung.
Ganzheitliche Wirkung: für Haut, Haare, Nägel, einer normalen Funktion des Magen-Darm-Traktes, des Immunsystems und des Stoffwechsels
Lactobacillus bulgaricus ist ein Bakterium, das sich normalerweise in Ihrem Darm befindet. Es wird als „gute“ Art von Bakterien angesehen und kommt in Milchprodukten vor. Die durch die Fermentation ausgelösten chemischen Reaktionen führen dazu, dass Milchproteine koagulieren, oder sich verklumpen. Dies erzeugt die dicke puddingartige Textur von Joghurt.
Der menschliche Magen-Darm-Trakt oder Darm wird von nützlichen Bakterien bevölkert, die Probiotika genannt werden und Zucker und andere Kohlenhydrate chemisch in Säuren umwandeln. Diese saure Umgebung hemmt das Wachstum von ungesunden Bakterien, die Krankheiten verursachen. Lactobacillus bulgaricus ist ein vorübergehendes Probiotikum. Es befindet sich nicht dauerhaft im Darm, wirkt sich jedoch positiv auf die Darmumgebung aus, wenn es durch den Magen-Darm-Trakt gelangt.
Mikroorganismus ist nicht gleich Mikroorganismus. Genau hier liegt der Unterschied zum "normalen" deutschen Kühlregal-Joghurt. In Bulgarien ist es der Lactobacillus bulgaricus, der den traditionellen Joghurt dicklegt, ebenso in Griechenland und der Türkei. In Westeuropa ist er eine Seltenheit. Bulgarien hat eigens ein Institut eingerichtet, die bulgarischen Ur-Bakterienstämme zu züchten, um ihre Reinheit zu bewahren.
Der Motor des Lebens
Unser Darm ist so etwas wie der Motor unseres Körpers. Wenn er nicht rund läuft, kann sich das auf unser gesamtes Wohlbefinden auswirken. Wie gut es unserem Darm geht, hängt dabei stark von unserem Lebensstil ab. In der heutigen Zeit erschweren vor allem ein Überangebot an industriell hergestellten Lebensmitteln und verschiedene Umwelteinflüsse die Pflege einer gesunden Darmflora (Mikrobiom).
Viele Autorinnen und Autoren sowie Wissenschaftler – zum Beispiel Giulia Enders („Darm mit Charme“) oder Bas Kast („Der Ernährungskompass“) – beschäftigen sich seit Jahren intensiv mit diesem Thema und zeigen hilfreiche Ansätze auf, um die Darmflora zu unterstützen. Besonders der Dickdarm spielt dabei eine zentrale Rolle: Er ist mit vielen Billionen Mikroorganismen besiedelt, die dabei helfen, Nähr- und Vitalstoffe aus der Nahrung für den Körper verfügbar zu machen. Leider kann dieser Prozess durch unterschiedliche Faktoren aus dem Gleichgewicht geraten – was sich unter anderem auf die Entgiftung und die Aufnahme wichtiger Nährstoffe auswirken kann.
Ein abwechslungsreicher Speiseplan, regelmäßige Bewegung und möglichst wenig Dauerstress können dazu beitragen, die Darmflora in Balance zu halten.
Antibiotika können die Darmflora belasten, weil sie nicht zwischen „guten“ und „unerwünschten“ Bakterien unterscheiden – dadurch können auch nützliche Darmbakterien reduziert werden. Auch unsere Ernährung hat großen Einfluss: Zu wenig Ballaststoffe, viele tierische Fette und Eiweiße sowie Zusatzstoffe wie Emulgatoren und Konservierungsstoffe können sich negativ auswirken. Zusätzlich spielen psychische Faktoren, zum Beispiel Stress, eine Rolle: In solchen Phasen werden erwünschte Lactobacillen oft weniger, sodass sich unerwünschte Keime leichter ausbreiten können.
Eine stabile Darmflora ist wichtig, damit Vitamine und Nährstoffe aus der Nahrung gut aufgenommen werden können. Darüber hinaus unterstützt sie den Körper beim Ausfiltern von Giftstoffen, bei der Bildung bestimmter Fettsäuren, die wir nicht direkt über die Nahrung aufnehmen, und bei der „Aufräumarbeit“ im Darm – etwa beim Abbau von Nahrungsresten.
Viele dieser Aufgaben kann die Darmflora besonders gut erfüllen, wenn sie täglich unterstützt wird – zum Beispiel durch eine Versorgung mit möglichst vielen aktiven Darmbakterien wie Lactobacillen, Enterokokken und Bifidobakterien.